Düsseldorf. Im Rahmen der regulären Fraktionssitzung am vergangenen Dienstag hat die FDP-Fraktion im Düsseldorfer Landtag ein Positionspapier zur schrittweisen Öffnungsstrategie im Umgang mit der Corona-Pandemie beschlossen. Der Rheinenser Landtagsabgeordnete Alexander Brockmeier begrüßte die Positionierung seiner Fraktion und sieht darin auch Chancen für den Kreis Steinfurt.

„Die Einschränkungen im Umgang mit der Corona-Pandemie haben uns alle fest im Griff. Besonders unsere Gastronomie- und Freizeitbranche leidet unter den erzwungenen Schließungen und den fehlenden Öffnungsperspektiven. Mit dem Positionspapier „Risikoorientierter Stufenplan für eine schrittweise Öffnungsstrategie“ hat die FDP-Landtagsfraktion nun eine gemeinsame Position für eine schrittweise Öffnung präsentiert. An erster Stelle steht dabei für uns der Gesundheitsschutz der Kunden und der Beschäftigten. In der letzten Woche konnten Geschäfte des Einzelhandels mit einer Beschränkung der Verkaufsfläche auf 800 qm wieder öffnen. Eine Öffnung weiterer Einrichtungen kann nur mit dem Einhalten der notwendigen Abstands- und Hygieneregelungen einhergehen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Maske bietet hier eine wichtige Grundlage,“ so Brockmeier.

Besonders für die gastronomischen Betriebe sehe die FDP-Landtagsfraktion dringenden Handlungsbedarf. So sei zu prüfen, ob gastronomischen Betriebe öffnen können, wenn nur eine Teil der zur Verfügung stehenden Tische bereitgestellt werden, eine Verlagerung des Verzehrs auf die Außengastronomie stattfinde oder die Zahl der Kunden durch vorherige Reservierungsbuchungen reduziert werde. Entsprechende Schutzkonzepte könne man bereits bei den zu keinem Zeitpunkt geschlossenen Kantinen-betrieben erkennen.

„Für uns ist klar, dass eine schrittweise Öffnung alle Lebensbereiche betreffen muss. Deshalb verfolgen wir das Ziel in den nächsten Monaten wieder in eine „neue Normalität“ zurückkehren zu können. Besonders die Bereiche des sozialen Miteinanders, im Sport oder in der Freizeitgestaltung liegen aktuell nahezu brach. Hier möchten wir den Vereinen, ehrenamtlich Engagierten und allen Beteiligten Mut für die Zukunft machen und eine realistische Öffnungsstrategie anbieten,“ merkt Brockmeier abschließend an.

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