Düsseldorf/Saerbeck. Am Mittwoch den 25. September hat die NRW-Landesregierung 12 Zuwendungsbescheide mit einem Gesamtwert von 2,4 Millionen Euro übergeben. Mit dem Geld sollen nicht bundeseigene Bahnen (NE-Bahnen) unterschützt werden um mehr Güterverkehr auf die Schiene zu bringen. Mit dem Geld sollen Gleise und Weichen aber auch Abfertigungs- und Verladeeinrichtungen erneuert werden. Auch die LWS Lappwaldbahn Service GmbH, die im Hafen Saerbeck im Kreis Steinfurt eine Bahnanbindung betreibt, ist einer der Zuwendungsempfänger. Sie erhält insgesamt 351.785 Euro. 40% (140.714 Euro) stammen davon vom Land NRW, 50% (175.892 Euro) stellt der Bund bereit und 10% (35.1790 Euro) muss die LWS selbst aufbringen.

Die NE-Bahnen sollen Logistikstandorte und Industriegebiete an die Hauptstrecke der Bahn anbinden. Der Hafen Saerbeck am Dortmund-Ems-Kanal ist ein Umschlagpunkt für Baustoffe. Bis 2014 wurden hier Güter von Zügen auf Schiffe verladen und damit die Straßen entlastet. Seitdem ist die Anlage technisch defekt und damit entfällt auch die Entlastung des Güterverkehrs auf der Straße. Mit der Erneuerung der Anlage wird nun die Grund-lage für den Transport von weiteren Massengütern, wie z.B. durch Borken-käfer geschädigtes Holz, gelegt werden. Dieses wird in den folgenden Jahren voraussichtlich in großen Mengen anfallen.

Der Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Steinfurt Alexander Brockmeier begrüßt die Investition: „Durch den Ausbau des Schienennetzes wird nicht nur die Straße von vielen LKWs befreit, die Förderung trägt auch direkt zum Klimaschutz bei. Ich habe mich persönlich sehr über dieses Vorhaben gefreut. Als Land NRW ist uns die Mobilitätswende besonders wichtig. Der große Bereich der Logistik bietet dabei wichtige Potentiale.“ 

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