Düsseldorf. Am Montag wurde in Berlin der Deutsche Startup Monitor 2019 vorgestellt. Insgesamt nahmen 1.933 Startup an dem seit 2013 bestehenden Wirtschaftsmonitor teil. Der Startup Monitor konnte fünf Gründerhotspots herausarbeiten, darunter auf Platz 2 die Metropolregion Rhein-Ruhr. Rund 20 Prozent der in Deutschland gegründeten Startups kommen aus Nordrhein-Westfalen.

Der FDP-Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Steinfurt Alexander Brockmeier zeigte sich begeistert von den vorgelegten Zahlen: „Der 7. Startup Monitor beweist, dass sich die Politik der schwarz-gelben Landesregierung jetzt auch im Gründertum niederschlägt. Das FDP-geführte Wirtschafts- und Innovationministerium setzt auf der einen Seite neue gründerfreundliche Impulse und schafft auf der anderen Seite unnötige bürokratische Hindernisse ab. Mit den drei bereits verabschiedeten Entfesselungspaketen hat Minister Pinkwart erste Meilensteine präsentiert.“

„Der Deutsche Startup Monitor zeigt, dass Gründungen in fast allen Wirtschaftsbereichen vorhanden sind, besonders aber im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie. Hier müssen wir die Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft weiter ausbauen. Im Zuge der Digitalisierungsstrategie 2019 wird die schwarz-gelbe Landesregierung die sektorübergreifende Digitalisierung weiter vorantreiben,“ so Brockmeier weiter.

Aufholbedarf sieht Brockmeier noch bei der Finanzierung von Gründungsvorhaben: „Wenn man sich die Ergebnisse des Startup Monitors anschaut ist erkennbar, dass die gewünschte Finanzierung der jungen Gründer oftmals nicht mit der tatsächlich abgerufenen Finanzierung übereinstimmt. Knapp 40 Prozent der teilnehmenden Gründer würden gerne Venture Capital nutzen, tatsächlich nutzen es allerdings nur 14,6 Prozent. Ein gutes Zeichen ist, dass sich die NRW.Bank das Ziel gesetzt hat das investierte Wagniskapital bis 2023 um mehr als 200 Millionen auf eine halbe Milliarde Euro aufstocken. Außerdem die schwarz-gelbe Landesregierung mit dem Gründerstipendium bereits ein erstes Instrument geschaffen, um die Gründer besonders in der ersten Gründungsphase finanziell zu entlasten,“ so Brockmeier abschließend.

Pin It on Pinterest

Share This