Düsseldorf. Am Freitag stellte NRW-Verkehrsminister Wüst den neuen Landeswettbewerb „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ vor. Der Landeswettbewerb ist ein Teil der ÖPNV-Offensive, die die schwarz-gelbe Landesregierung gestartet hat, und für dieses Projekt bis 2031 120 Millionen Euro investieren wird. Insgesamt stellt das Land bis zum Jahr 2031 rund 1 Milliarde Euro für notwendige Erneuerung der Stadt- und Straßenbahnen zur Verfügung.

Der Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Steinfurt Alexander Brockmeier begrüßte die Initiative des Verkehrsministeriums: „ Vor allem im ländlichen Raum haben wir in der ÖPNV-Abdeckung noch Nachholbedarf, Es ist deshalb wichtig, dass hier finanzielle Mittel in die Han genommen werden, um den ÖPNV in den nächsten Jahren auf die Straße und Schiene zu bringen. Besonders freut mich, dass innovative Modellvorhaben unterstützt werden sollen, die den Bedarf im ländlichen Raum konkret entgegensteuern können. Denkbar sind hierbei z.B. digitale On-Demand-Lösungen oder autonome Mobilitätsangebote.“

Damit die Modellprojekte schnell erprobt werden können, gibt das Land bis zum Jahr 2023 30 Millionen Euro frei und fördert die Projekte mit bis zu 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Dabei beträgt die maximale Höhe der Zuwendungen fünf Millionen Euro für ein Projekt über die Laufzeit von maximal drei Jahren.

„Mit ausgeschrieben Landeswettbewerb und der umfassenden ÖPNV-Offensive setzt die Landesregierung neue Impulse für flächendeckende Mobilitätsangebote im ländlichen Raum. Eine Steigerung der Attraktivität des ÖPNV, wird mittelfristig zu einer Verringerung des Individualverkehrs führen. Damit schafft das Land NRW auch an dieser Stelle einen echten Beitrag zum Klima- und Umweltschutz,“ so Brockmeier. 

Noch bis zum 15 Januar 2020 sind die Städte, Kreis und Gemeinden, kommunale Zweckverbände sowie Schienenpersonennahverkehr-Aufgabenträger aufgerufen ihre Modellprojekte einzureichen. Nach Auswahl der Projekte durch eine Jury im Februar 2020 muss ein bewilligungsfähiger Förderantrag spätestens am 01. April 2020 vorliegen. Die Aufnahme des Betriebs soll spätestens im vierten Quartal 2020 erfolgen. Die Projektlaufzeit beträgt mindestens zwei, höchstens jedoch drei Jahre.

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