Ein weiterer Förderfonds des Landes Nordrhein-Westfalen ist auch für Künstler im Kreis Steinfurt sehr interessant. Er heißt „Künste im interkulturellen Dialog“ und unterstützt im kommenden Jahr künstlerische bzw. kulturelle Projekte, die mit den Mitteln der Kunst den interkulturellen Dialog zwischen den hier lebenden Menschen unterschiedlicher Herkunft unterstützen. Der FDP-Landtagsabgeordnete Alexander Brockmeier will die Kommunen im Kreis motivieren, vor Ort zu prüfen, ob Künstler und Projekte in Frage kommen. 

„Das ist ein wichtiges Thema gerade im Kreis Steinfurt“, betont Alexander Brockmeier. Er verweist auf die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Rheine und die Initiativen zur Flüchtlingshilfe in verschiedenen Kommunen. Wie der FDP-Politiker mitteilt, können sich ab sofort alle nordrhein-westfälischen kommunalen und freien Kulturinstitutionen, Kulturträger sowie Künstlerinnen und Künstler bewerben, die in 2020 in Nordrhein-Westfalen künstlerische Projekte durchführen wollen. Im Jahr 2020 stünden dafür – vorbehaltlich der Entscheidung des Landtags über den Haushalt – etwa 596.000 Euro zur Verfügung.

Gefördert werden künstlerisch-kulturelle Projekte, die im Ansatz auf Nachhaltigkeit angelegt sind und interkulturelle Strukturen intensivieren, mit unterschiedlichen Begegnungsformen experimentieren, den interkulturellen Diskurs fördern, neue Zuschauergruppen erreichen, Menschen unterschiedlicher Altersgruppen ansprechen oder kulturelle Vielfalt sichtbar und erlebbar machen. 

Alexander Brockmeier weist darauf hin, dass für die Bewerbungen nicht viel Zeit bleibt. Einsendeschluss für die Bewerbungen bei den jeweilig zuständigen Bezirksregierungen ist der 15. Oktober 2019. Die Projektauswahl erfolgt durch eine Fachjury.

Weitere Informationen sowie die Fördergrundsätze finden Sich unter: www.mkw.nrw .

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