Rheine. Gute Nachrichten für den Kreis Steinfurt: Für den Erhalt der Landesstraßen gibt es in diesem Jahr mehr Geld aus Düsseldorf. Die Landesregierung hat jetzt die Verteilung der 175 Millionen Euro Landesmittel bekanntgegeben. „Unser Kreis profitiert davon mit 5,120 Millionen Euro“, erklärt der FDP-Landtagsabgeordnete Alexander Brockmeier.

„Die NRW-Koalition hat die Mittel für den Erhalt der Landesstraßen seit Regierungsübernahme kontinuierlich gesteigert. Das kommt uns vor Ort zu Gute. Für 2019 sind für folgende Streckenabschnitte konkrete Maßnahmen geplant:

  • Ibbenbüren-Lotte, Knotenpunkt
  • Rheine-Mesum, Instandsetzung des Bauwerkes
  • Ibbenbüren, Sanierung Kreisverkehrsplatz
  • Recke-Westerkappeln, Fahrbahnsanierung
  • Ibbenbüren, Umgestaltung Knotenpunkt
  • Ibbenbüren-Ibbenbüren/Püsselbüren, Radwegsanierung
  • Lengerich, Optimierung der LSA (digitale Ampelsteuerung)“

Der Nachholbedarf in der Verkehrspolitik ist hoch. Unter der rot-grünen Vorgängerregierung wurden Infrastrukturprojekte insbesondere von den Grünen blockiert. Über Jahrzehnte wurde das Verkehrsnetz in Nordrhein-Westfalen auf Verschleiß gefahren. Investitionen in diesem Bereich wurden sträflich vernachlässigt. Bundesmittel wurden nicht immer voll ausgeschöpft.

„Das hat sich unter der NRW-Koalition geändert. Nicht nur durch die Erhöhung der Mittel, sondern auch durch mehr Stellen für die Planung und die Fortschreibung von Straßenentwicklungsplänen holt Nordrhein-Westfalen wieder auf.“

Von dem Programm zum Erhalt der Landesstraßen profitieren aber nicht nur die Autofahrerinnen und Autofahrer im Kreis Steinfurt, sondern es dient auch der Sanierung von Geh- und Radwegen an Landstraßen sowie der Digitalisierung von Ampelschaltungen. „Die Freien Demokraten setzen sich für die Verbesserungen sämtlicher Verkehrsträger ein. Bei den Straßen ist der Bedarf besonders hoch, aber uns ist es auch wichtig, für Radfahrer und Fußgänger ebenso wie Nutzer des ÖPNV bessere Bedingungen zu schaffen“, sagt Brockmeier.

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