Duisburg. Am 06. und 07. April fand der Landesparteitag der FDP NRW in der Duisburger Mercatorhalle statt. Unter den insgesamt 400 Delegierten aus ganz NRW waren auch Beate Harmsen, Kerstin Glindmeyer, Wiebke Reerink, Heide Petzold-Merschmeyer, Alexander Brockmeier MdL und Jürgen Bischoff aus dem Kreis Steinfurt. Die FDP Kreis Steinfurt hat insgesamt elf Stimmrechte auf der Landesebene. Alle kehrten mit einem postiven Eindruck aus Duisburg zurück. Jürgen Bischoff, stellv. Vorsitzender der FDP im Kreis Steinfurt, berichtet: 

„Auf dem Landesparteitag wurde sehr engagiert und sachorientiert debattiert. Insbesondere der Leitantrag zur neuen FDP Klimapolitik in Nordrhein-Westfalen wurde intensiv diskutiert. Der 13-seitige Antrag formuliert ein marktwirtschaftliches Gegenmodell zu den aktuell bekannten eher planwirtschaftlichen Lösungsansätzen.“ Jürgen Bischoff sprach sich als erster Redner nach der Einbringung durch den Generalsekretär Johannes Vogel MdB in einer sehr engagierten Rede für eine ganzheitliche und innovative Klimapolitik der Freien Demokraten aus und erhielt hierfür große Unterstützung vom Landesparteitag. Die Freidemokraten aus dem Kreis Steinfurt begrüßten die umweltpoltische Debatte und entgegneten dem Leitantrag mit postivem Feedback: „Der Antrag basiert auf der Ausweitung des Emissionshandels auf die Bereiche Verkehr, Wärme und Landwirtschaft“, führt Alexander Brockmeier, Landtagsabgeordneter aus Rheine und Vorsitzender der FDP Kreis Steinfurt, weiter aus und ergänzt „Der durch die marktwirtschaftlichen Mechanismen entstehende Anreiz zur Erforschung und Entwicklung neuer Technologien ist das liberale Pendant zur Reglementierung des Konsums in verschiedenen Bereichen, wie es politische Mitbewerber fordern. Massenproteste wie die der Gelbwestenbewegung in Frankreich sollten in Deutschland unbedingt vermieden werden!“

Die Delegierten aus dem Kreis Steinfurt: v.l.n.r.: Jürgen Bischoff, Wiebke Reerink, Kerstin Glindemeyer, Heide Petzold-Merschemeyer, Beate Harmsen und Alexander Brockmeier MdL

Doch nicht nur der erweiterte Emissionshandel stand im Mittelpunkt der umweltpolitischen Debatte: „ Auch die intelligente Kombination von Photovoltaik, Blockheizkraftwerken, Fernwärmestrukturen und Batteriespeichern zur dezentralen urbanen Energieversorgung sowie Elektro-Mobilitätskonzepte und die Power-to-X-Technologie wurden intensiv diskutiert. Durch die Zustimmung der Delegierten folgte dem Antrag ein Beschluss zur Klimapolitik“, freut sich Bischoff über den regen Austausch in Duisburg und fasst abschließend zusammen: „Ziel der FDP NRW ist es, dass der Standort Nordrhein-Westfalen Technologieführer im Bereich der Energiewirtschaft wird.“ 

Jürgen Bischoff aus Wettringen spricht zum Antrag „Schaffen wir ein gutes Klima“

Am Rande des Parteitags konnten sich die Freien Demokraten aus dem Kreis Steinfurt mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Digitalisierung, Innovation und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, über das Ziel der FDP Wettringen zur Schaffung einer energieautarken Gemeinde austauschen: „Wir freuen uns sehr über das Interesse von Herrn Prof. Pinkwart, welcher seine Unterstützung angeboten hat, sofern konkreter Bedarf entsteht.“, sagt Jürgen Bischoff rückblickend auf das Gespräch mit dem Minister.

Pin It on Pinterest

Share This