Klimaschutz, FDP fordert zeitnahe Antworten

Aus IVZ von 30.6.2018

Kreis Steinfurt. Im Verlauf eines Treffens mit Ulrich Ahlke, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt, hat sich Kreistagsfraktion der FDP über die Arbeit dort informiert.

Wie die Liberalen in einer Pressemitteilung schreiben, hat sie insbesondere die Aktivitäten des Vereins Energieland2050  und energiespar-Konzepte für die kreiseigenen Gebäude und den kreiseigenen Fuhrpark interessiert. Die FDP kritisiert in diesem Zusammenhang, dass für die Politik nicht zu erkennen sei, wie die Fahrzeuge des Kreises zukunftsicher und emissionsarm ausgerüstet werden können. Ein solches Konzept habe die FDP bereits Ende 2017 in einem Antrag gefordert und Aussagen im 1. Quartal 2018 erwartet. Im gleichen Zeitfenster sollte von der Kreisverwaltung auch ein Konzept vorgelegt werden, wie die bisher ungenutzten Dachflächen der Gebäude der Kreisverwaltung mit Solar-Panels ausgestattet werden und welche weiteren Energieeinsparungsmaßnahmen sinnvoll umgesetzt werden können. Auch hierfür lägen, so die FDP, noch keine Vorschläge vor. In einem Gespräch habe die FDP noch einmal deutlich gemacht, daß sie nunmehr „sehr zeitnah“ Antworten auf ihre Fragen erwarte. Die FDP möchte dazu eine technologieoffene Diskussion anzustoßen. Sie setzt sich dafür ein, auch den Themen Wasserstoffgewinnung und Brennstoffzelle mehr Beachtung zu schenken. Mit dem kreiseigenen Fuhrpark und den Bussen der RVM ständen ideale Fahrzeuge für eine umfangreiche Praxiserprobung zur Verfügung.

Die Liberalen möchten den Verein Energieland2050 stärker in die Diskussion einbinden. Dessen Vernetzung sei bislang zu wenig genutzt worden.

 Ahlke habe noch einmal auf verschiedene Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung Nicht immer sei das Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit federführend. Ahkle habe aber auch eingeräumt, dass er durchaus Möglichkeiten sieht, die Ressourcen des „energieland-Vereins“ besser zu nutzen.