Politik mit Blick auf den Großraum

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FDP-Kreistagsfraktion tauscht sich mit Parteikollegen in Osnabrück aus

 

Aus IVZ am 31 10.2018

Die ÖPNV-Verbindungen zum Flughafen in Greven, die wirtschaftliche Situation des Regional-Airports sowie der Mangel an Fachkräften, Hausärzten und Pflegepersonal waren Themen, die die FDP-Kreistagsfraktion mit ihren Parteikollegen im Rat der Stadt Osnabrück besprochen hat. Beide Seiten, so schreibt Hans-Jürgen Streich, Vorsitzender der Steinfurter FDP-Kreistagsfraktion, bewerten die Zusammenarbeit über Kreis- Landes- und Staatsgrenzen hinweg als extrem wichtig. Nach Auffassung der Liberalen muss die Zusammenarbeit mit den Nachbarn in den Niederlanden, im Osnabrücker Raum und dem Kreis Steinfurt ausgebaut werden. Ziel sei es, die Anziehungskraft der Region im Wettbewerb um Fachkräfte und Wirtschaftsansiedlungen zu verstärken.

Ein Schwerpunkt der Bemühungen sei es, die Position des FMO zu stärken. Übereinstimmend sei die Notwendigkeit festgestellt worden, die verkehrliche Anbindung des FMO zu verbessern. In diesem Zusammenhang spiele besonders die Buslinie X 150 eine Rolle. Deren Erhalt sei für die Anbindung des Flughafens an die Oberzentren Münster und Osnabrück bedeutsam. Mittelfristig solle auch über eine Anbindung des Flughafens auf dem Schienenweg an Münster und Osnabrück beraten werden.

Unterschiedliche Auffassungen gab es zur Wiederbelebung der Tecklenburger Nordbahn. Während die Mitglieder der Steinfurter Fraktion die Auffassung vertraten, dass die Nordbahn weder die wirtschaftlichen Ziele erreichen, noch zur Entlastung der Straßen beitragen könne, würden die Osnabrücker eine Wiederbelebung positiv sehen.

Einigkeit habe bei der Beurteilung der medizinischen und pflegerischen Versorgung im Kreis Steinfurt und der Stadt Osnabrück geherrscht. Neue Konzepte seien erforderlich, um die Versorgung langfristig zu sichern. Nach Ansicht beider Fraktionen ist der innovative Ansatz der „Buurtzorg“-Organisation aus den Niederlanden (wir berichteten) für die Pflege ein praktikables Organisationsmodell.

Weitere Diskussionspunkte waren die Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt, die Entwicklung der der Regel- und Förderschullandschaft sowie die Gestaltung von Lehr- und Lerninhalten. Weitere Treffen wurden in halbjährlichen Abständen vereinbart, teilt die FDP abschließend mit.